Montag, 29. Juli 2013

Der Aufbruch zum Sommerfest - Kapitel II

Was bisher geschah, kann hier nachgelesen werden!

Getrennte Wege

Irgendwo auf einem Parkplatz an einer deutschen Autobahn stehen 6 lustige Gestalten und schauen betröpfelt ihrem Gefährt hinterher, welches eben den Parkplatz verließ und zwar am Hagen Haken eines Abschleppers.
“Und nun?”, fragte Micha, “Kann ich nach Hause fahren? Das hat sich ja jetzt erledigt.”
“Wir lassen uns doch davon nicht einschüchtern.”, antwortete Jo ganz aufgeregt und drohte mit der Faust dem hinter dem Abschlepper wegfahrenden Polizeiwagen. “Ihr werdet es schon noch erkennen. Wir sind das Volk, der Aufbruch, GRS … wenn wir erstmal das Sagen haben, dann werdet ihr... ja dann werdet ihr...”
“Jo du hyperventilierst ja. Ruhig, ganz ruhig.”
Ben fechelte mit dem Berg Knöllchen, welche er kurz zuvor von den Beamten erhalten hat, Jo Luft zu.
“Und wer hat uns das ganze eingebrockt?”, fragte Micha und sah dabei Jonathan den Barden an. Der war sich aber keinerlei Schuld bewusst und sagte nur: "Darf ich euch einladen aus der Rechtfertigung rauszukommen. Ihr braucht mir nicht zu danken, sondern dankt euch selber." Er griff zur Gitarre. Doch gerade als er mit seinem “Nanana” anfangen wollte, entriss Micha ihm das Instrument und schleuderte es im hohen Bogen weg. Ungünstigerweise traf die Gitarre den Seitenspiegel eines der Motorräder einer kleinen Rockergang, die gerade Rast machten. Mit lautem Klirren zerschellte der Spiegel. Die ganze Gruppe, in Leder gekleideter grimmig schauender Männer, drehte sich zu den 6 Aufbrüchlern um.

Urplötzlich verstummten alle Geräusche und Stimmen. Selbst der Wind hörte auf zu wehen. Menschen flüchteten  in ihre Fahrzeuge und verließen schnell den Parkplatz. Ein Kind weinte im Hintergrund. Irgendwer spielte “Das Lied vom Tod” auf der Mundharmonika. Langsam setzten sich die Rocker in Richtung von Micha und den anderen in Bewegung. Die Hände waren zu Fäusten geballt, die Gesichter ebenso.
“Upps!”, meinte Ben, “Vielleicht sollten wir versuchen wegzulaufen?”
Medi war da aber anderer Ansicht.
“Ach wieso denn? Mit denen kann man sicher darüber reden. Schaut mal! Auf den Jacken steht sogar irgendwas mit Angel. Das sind sicher sehr spirituell eingestellte Menschen. Das ist ein Zeichen. Es entwickelt sich alles zu unseren Gunsten.”
Während Micha, Jo, Ben und Jonathan der Barde schrittweise zurückwichen, Stefan nicht so recht wusste, was er tun solle, machte Medi einen Schritt nach vorn und winkte den immer noch langsam herankommenden Rockern zu.
“Hallo Jungs. Das hat der Micha nicht mit Absicht gemacht. Ist ja nur ein Spiegel, den braucht man doch eigentlich gar nicht. Der Jo hat in seinem Studio auch keinen. Deswegen ist es da immer so schwer sich die Haare zu machen vor dem Interview bei bewusst.tv.”
“Medi, lass uns weglaufen. Das sieht nicht gut aus. Die wollen sicher nicht über Frisuren reden.” Stefan versuchte Medi wegzuziehen.
“Ach was, vielleicht können die uns ja auch ein Stückchen mitnehmen.”
“Also ich hau ab.”, sagte Ben, “Mit den KB-Gold-Kunden konnte man auch nicht reden und die sahen weitaus harmloser aus, als die Typen da.”
Sprach es und lief fort. Jo, Micha und Jonathan der Barde folgten ihm. Medi blieb still stehen und Stefan versuchte sie immer noch wegzuzerren.  Die Rocker erhöhten ebenfalls ihr Tempo und fingen mit lautem Geschrei an zu rennen.
“Immer dieses männliche Prinzip, sich die Nasen blutig hauen zu müssen. Folgt doch dem weiblichen Prinzip! Reden! Reden, reden, reden! Und das den ganzen Tag. Einfach nur reden. Vollkommen egal über was. Das Thema legen wir einfach hinterher fest.”
“Medi, sei nicht albern! Nun komm schon! Die wollen nicht reden.” Stefan war am Verzweifeln. Er versuchte mit speziellen Atemtechniken den aufkommenden Stress wegzuatmen. “Angst ist nicht gesund ... hechel ... Angst ist nicht gut … hechel...einatmen, ausatmen...tief einatmen...langsam ausatmen.”
Es sah aus, als ob er die Angreifer wegpusten wollte, was natürlich nicht funktionierte. Sie erreichten die Beiden, stoppten und bildeten eine Kreis in dessen Mitte Medi und der immer noch heftig atmende Stefan standen. Ein großer, kräftiger Mann, der wohl der Anführer zu sein schien und dessen Spiegel es war, der zu Bruch ging, ergriff das Wort.
“Sooooo! Fangt schon mal an zu beten.”
“Siehst du, Stefan, dass sind gläubige Menschen. Ich hab es doch gewusst. Lasst uns doch zusammen beten... ‘Ich bedanke mich für die getrennte Zeit’...”
Doch wurde sie mit einem lauten “Halt den Mund!” unterbrochen. Kurz vom Mut übermannt, blickte Stefan hinter Medi vor und sagte mit leicht piepsender Stimme
“Moment. I...I...Ihr wollt doch keine schwangere Frau schlagen...hechel...” Stefan atmete immer noch sehr heftig. Medi schaute ihn an und sagte: “Ich bin nicht schwanger!”
“Ich schlage keine schwangeren Frauen, aber nichtschwangere Männer.”, meinte darauf der Anführer der Rockerbande. “Obwohl du atmest, als ob du kurz vorm kalben wärst.”
“Nicht hauen. Ich war es doch gar nicht gewesen.”
“Ja, aber du kennst den Typen, der es getan  hat, oder?”
“Och, kennen... naja wir sind uns mal begegnet, haben ein paar Konferenzen abgehalten und fahren jetzt zusammen Zelten... also kennen... ja...pffff... flüchtig vielleicht.”
“Nehmt ihr uns nun ein Stück mit oder nicht?”, schaltete sich Medi ins Gespräch und erntete fragende Blicke sowohl von Stefan als auch den Rockern.
“Sag mal hat die getrunken oder irgendwas eingeschmissen?”
“Nein. Doch nicht mit dem ungeborenen Kind im Bauch.”, entrüstete sich Stefan über diese Frage.
“Ich bin nicht schwanger, aber pullern müsste ich mal.”
“Bist du sicher.”
“Ja klar bin ich sicher.”
“Aber der Jo hat doch gesagt...”
“Der Jo hat davon ungefähr so viel Ahnung, wie der Hahn vom Eierlegen. Ich hab mir einfach nur die Blase verkühlt. Wenn du jetzt noch einmal behauptest, ich wäre schwanger, dann hau ICH dir noch vor dem Typen hier ein paar in die Fresse.”
“Medi?! Denk ans weibliche Prinzip!” Stefan war schockiert.
“Ruhe. Hier geht es um meinen Spiegel. Dürfte ich das freundlicherweise nochmal in Erinnerung bringen.”
“Ähm, wenn ich mal kurz dürfte.”, fing plötzlich ein weiteres Mitglied der Rockergang an, “Das passiert schnell mit der falschen Kleidung auf dem Motorrad. Damit ich nicht zu scherzen.”
"Was?" Der Boss der Gang blickte leicht verstört.
"Na Blasenentzündung!"
“Ja mir geht das auch so.”
“Viel trinken und vorallem den Urin nicht zurückhalten. Einfach sofort Wasserlassen, wenn der Drang da ist. Das ist wichtig.”
Immer mehr der Rocker schalteten sich in das Gespräch ein und überraschten mit umfangreichen medizinischen Wissen.
“Schwarzen Tee und Kaffe sollte man meiden.”
“Und kein Alkohol.”
“Gegen die Schmerzen hilft Bärentraubenblättertee.”
“Und die Füße warm halten.”
"Kürbiskerne bei Blasenschwäche."
Eine rege Diskussion über Blasenprobleme kam so  unter den Gangmitgliedern auf.
“Jungs? Was soll das?” Völlig verständnislos blickte der Chef seine Gangmitglieder an und zu Medi blickend, sagte er: ”Was hast du aus meinen Jungs gemacht.” Doch diese erklärte ihm, dass es doch gut sei mal den harten Kerl beiseite und die weibliche Seite rauszulassen. Der Spiegel war bald vergessen. Man unterhielt sich angeregt über Kräutertees, Entspannungstraining und alternative Heilmethode.
“Aha du meinst also Arnika D12 hilft bei Prellungen nach einer ordentlichen Schlägerei.”
"Ja wenn du zusätzlich noch Eis drauflegst..."

“Jungs, ich glaub die verfolgen uns nicht weiter.”, Jo hielt vollkommen außer Atem an. Micha, Ben und Jonathan der Barde stoppten ebenfalls.
“Wir haben Verluste zu beklagen. Medi und Stefan sind nicht hier.”, stellte Micha fest.
“Falls wer fragen sollte, wir haben alles esomögliche getan, um ihnen zu helfen. Ok?”
Jo blickte seine Freunde an und Ben, heftig atmend, meinte: “Ja ich hab mindestens 100 Wünsche ans Universum geschickt beim Laufen.”
“Wer macht jetzt eigentlich die Meditationen auf dem Fest?”, fragte Jo.
“Hast Du etwa immer noch Hoffnung, dass wir je da ankommen werden. Du bist echt so was von naiv.” Micha fing an wieder mit den Kopf zu schütteln.
“Jetzt hör aber auf. Wenn Du die Gitarre nicht weggeworfen hättest, dann wären wir alle noch zusammen.”
“Und hätten trotzdem kein Fahrzeug. Der Terrorbarde musste sich ja unbedingt freigeistig an dem Bus auslassen.”
“Wir könnten ja Fliegen. Ich darf ja jetzt Jumbojets steuern. Steht auf meinem neuen Führerschein.”, war Ben überzeugt und Jonathan der Barde bestätigte dies mit einem ausdauernden und schnellen Nicken.
“Warum hab ich eigentlich keinen neuen Führerschein bekommen.”, monierte Jo. “Ich bin immerhin keltisch bekennender Druide, Ehrenkrampfer von Germania, Mitglied im Bodybuilderclub ‘Anna Bolika’...” Er blätterte dabei den Stapel Scheckkarten aus seinem Portemonnaie  durch und zählte alles auf: “... Mitglied bei ‘Esos gegen die Vernunft’, Strohdachverband der vereinigten Selbstverwalter, Freie Energiegruppe Worpswede...”
Mitten in diesen Stapel hatte sich eine Visitenkarte eingeschlichen auf der “Peter Fitzek” stand. Darunter durchgestrichen Koch, weiter durchgestrichen Videothekenbesitzer, darunter wieder durchgestrichen Vereinsvorsitzender und mit schwarzen Edding über alles geschrieben Oberster Souverän.
“Vielleicht sollten wir den Peter mal anrufen.”, fragte Jo als er die Karte in der Hand hielt.
“Und was soll der bitteschön machen?” Micha schaute Jo etwas ratlos an.
“Naja, der hat Einfluss, kennt viele Leute. Hat nen Draht zum Schöpfer. Ein Versuch wäre es wert.”
“Dann mach. Obwohl ja Außenpolitik eher in mein Ressort fällt.”, sagte Micha.
“Sicherheitspolitik auch! Und was hast du gemacht? Nen Angriffskrieg losgetreten und eine Gruppe von Motorradliebhabern mit Musikinstrumenten bombardiert.”, antwortete Jo und wählte die Nummer des Königs in spe. Nach kurzen Rufzeichen, meldete sich die Mailbox. Ein monumentales “Halleluja...” ertönte, wurde leiser und Peter fing an zu sprechen:
“Hallo. Hier ist der königliche Anschluss  des obersten Souveränen des Königreiches Deutschland. Leider bin ich derzeit nicht persönlich zu erreichen, da ich wahrscheinlich eine neue Verfassung schreibe oder eine neue vereinte Nation gründe. Bitte hinterlasse deine Nachricht nach meinem Vortrag über das Völkerrecht...”
“Das könnt jetzt etwas dauern. Ist nur die Mailbox.”
“Warte mal kurz.”, meinte darauf Micha, holte einen Bündel Euroscheine aus seiner Tasche und wedelte damit vor dem Telefonhörer.
“Klick... Knack... Peter Fitzek hier. Sie wollen spenden und mich...ähm uns unterstützen.”
"Wusste ich es doch." Micha war stolz. "Das funktioniert bei jedem von uns."
“Ja hallo Peter ist der Jo.”
“Achso du..ähmm hallo Jo.” Man spürte förmlich die Enttäuschung des Obersten Souverän durch das Telefon. “Du, Jo, ich hab jetzt gar keine Zeit. Die stehen hier Schlange, weil sie ihr Geld auf der Königlichen Reichsbank anlegen wollen. Hier ist die Hölle los.”
Peter hielt den Hörer etwas von seinem Mund weg und redete mit verstellter Stimme: “Guten Tag. Ich würde gern einen größeren Betrag bei Ihnen anlegen.”
“Peter ich höre, dass du das bist!”
“Ha. Bösartige Unterstellungen sind das. Ich habe hier tausende von Sparbüchern...”
“Ja is klar Peter. Du, wir brauchen deine Hilfe. Wir sitzen hier fest. Der Werkschutz der BRiD GmbH hat uns unser Auto geklaut, wir wurden von bezahlten Schergen des Staates gejagt, Medi und Stefan sind für Vaterland und Mutter Erde gefallen und wir müssen so schnell wie möglich nach Alsfeld zum Sommerfest.”
“Bin ich ein Busunternehmen oder was? Du bist doch Taxifahrer.”
Peter verstand den Sinn des Anrufes nicht, was man ihm wohl auch nicht verübeln konnte.
“Ich dachte ja nur...”, meinte Jo “... es gibt ja soviel in deinem Königreich. Und bei deinem Verkehrsministerium steht ja ‘...Zudem werden die öffentlichen Verkehrsmittel ausgebaut und preiswert oder kostenlos für alle zur Verfügung gestellt...’ . Wie weit seid ihr denn damit?”
“Das gilt doch nur für’s Königreich. Das ist das Tretauto vom Andreas, welches zwischen Pförtnerhäusel, Reichstechnologiezentrum und Staatskanzlei pendelt. Der Andreas hat auch schon an einen alten Tresor Räder geschweißt. Den hängen wir dann noch dran. Dann haben wir einen Geldtransporter und können so das viele Geld von der Reichsbank in Wittenberg zu mir nach Hause fahren. Linienverkehr nach Alsfeld ist noch in Planung.”
“Frag ihn doch, ob er einen Jumbojet rumliegen hat.”, rief Ben. “Einen Piloten brauchen wir nicht. Ich kann den fliegen.” Stolz wedelte er wieder mit seinem neuen Führerschein.
“Warum sagt ihr euren Leuten nicht einfach, dass ihr nicht könnt und die feiern dann eben ohne euch.”, fragte Peter. Jo wurde bleich.
“Um Himmels Willen, das geht gar nicht. Dann merken die am Ende noch, dass die uns gar nicht brauchen und wir vollkommen nutzlos sind. Du weißt doch wie das läuft. Wir lassen das alles irgendwie laufen und hinterher behaupten wir dann, wir hätten uns total verausgabt bei der Organisation und eine Belohnung verdient.”
“Dann holt euch euer Auto zurück. Beruft euch auf internationales Recht und sagt denen, dass es Diebstahl ist. Wenn die nicht hören wollen, dann müsst ihr sie verhaften. Ganz einfach.”
“Ich kann doch nicht ins Polizeirevier gehen und Polizisten verhaften. Wie stellst du dir das vor. Weißt du wie viele da drin sind. Die haben Handschellen und Uniformen...hmm...obwohl...”
Jo überlegte kurz. “Neee das geht nicht.”
“Das hab ich doch auch gemacht.”
“Bei dir war es eine Sachbearbeiterin im Rathaus. Du gegen eine Frau. Wir gegen viele Männer mit Pistolen.”
“Na und. Ich alleine. Ihr zu mehreren.”
“Ja und? Du hast ja auch nicht gerade gewonnen, oder? Das bringt doch nichts. Ich rede doch immer nur. Die Aktionen überlasse ich den anderen.”
“Siehst du! Das unterscheidet uns. Ich handle. Jeden Tag, ne gute Tat. Für Frieden, Licht und Liebe, seid bereit.”
“Immer bereit.”, hörte man im Hintergrund rufen.
“Vorwärts Neudeutsche Jugend, für ein esoterisches Vaterland.”
Im Hintergrund hörte man Gesang: “Bau auf, bau auf, bau auf, bau auf, Neudeutsche Jugend bau auf. Für eine esoterische Zukunft, ohne Sinn und Verstand...”
“Die hast du ja gut im Griff. Deine jungen Leute da.”
“Klar. Das sind die Schöpfungsgesetze. Ich schöpfe ab, was geht und wer Fragen stellt wird vor die Tür gesetzt. Außerdem halte ich sie fern von diesen ganzen negativen Einflüssen. Dieser ganze Schweinskram. Das geht ja schon in der Grundschule los mit pornografischen Büchern.”
“Achso, du meinst das Kinderbuch.”
“Kinderbuch? Das war übelste Pornografie! Da standen Dinge drin, die habe ich noch nicht mal gewusst und dann noch mit Bildern. Zum Glück hat der Martin das Buch fotografiert. Er hat sich die Last aufgeladen, dass ganze zu analysieren und schließt sich jeden Abend mit den Fotos in seinem Zimmer ein, damit er einen ausführlichen Bericht schreiben kann. Das ist eine sehr schwere Aufgabe, die ihm nicht einfach fällt und sich schon Monate hinzieht. Ich höre ihn schmerzvoll stöhnen, während er sich die Fotos ansehen muss.”
“Ja, Peter, die Frühsexualisierung ist sehr schlimm. Das ist aber von oben gewollt, damit die Kinder den Eltern Dinge erzählen und die Eltern, voller Scham darüber, nie wieder mit ihren Kindern sprechen. Das soll die deutsche Familie zerstören.”
 “So ist es, Jo. Die Pubertät tritt dadurch auch immer früher ein, damit die Kinder schneller erwachsen werden und eher ihren Sklavendienst antreten können. Die schauen sich das Buch an und schwupp, schon menstruieren sie. Und einen Tag später sind sie schwanger. Durch die Reihe weg. Die Jungen und die Mädels.”
“Ja so ist es.  Wir müssen darüber mal eine Sendung machen. Aber im Moment haben wir andere Sorgen. Kannst du eventuell beim Schöpfer mal nachfragen, ob er uns Hilfe schicken kann? Du als Auserwählter, als der Verhüter der Schöpfungsgesetze...”
“Könnte ich, aber nur für Vereinsmitglieder, ich meine Staatsbürger des Königreiches. Warst du schon beim Seminar?”
Nachdem Jo sich verbindlich für das nächste Seminar angemeldet hatte und versprach die Seminargebühren in der nächsten Woche zu überweisen, versprach seine Durchtriebenheit beim Schöpfer ein gutes Wort für die Vier einzulegen. Doch hatte es Peter plötzlich ziemlich eilig.
"Jo, ich muss Schluss machen.", sagte er ganz aufgeregt. "Das Königreich wird wieder überfallen. Hundertschaften der BRD GmbH fallen hier ein. Ich muss mein Land verteidigen. Tschüß Jo." Doch legte er nicht gleich auf und so konnte man im Hintergrund noch mithören.
"Nix Hundertschaften. Ich bin allein. Krabowski mein Name. Gerichtsvollzieher. Ich bin hier wegen der Rechnung vom Kostümverleih. Die ist nun schon fast ein Jahr überfällig. Es geht um eine Krone, ein rotes Königsgewand, ein altes Buch  und ein Schwert..." Dann legte Jo auf, war zufrieden und sprach: „Das hat sich doch gelohnt. Wusst ich es doch. Hilfe naht.“

Fortsetzung folgt... und zwar genau hier!

Kommentare:

  1. Freigeistreporter-Vertreter29. Juli 2013 um 13:23

    sensationell!! :-)))

    "Darf ich euch einladen aus der Rechtfertigung rauszukommen. Ihr braucht mir nicht zu danken, sondern dankt euch selber."

    "Im Hintergrund hörte man Gesang: “Bau auf, bau auf, bau auf, bau auf, Neudeutsche Jugend bau auf. Für eine esoterische Zukunft, ohne Sinn und Verstand...”
    “Die hast du ja gut im Griff. Deine jungen Leute da.” - “Klar. Das sind die Schöpfungsgesetze. Ich schöpfe ab, was geht und wer Fragen stellt wird vor die Tür gesetzt"


    *LOL*

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  2. Tja, bei GRS erfährt man nichts über das Sommerfest, aber hier wird alles im Detail beschrieben. Die Aufbrüchler sollten mal mehr in Wilkis Blog lesen!

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    1. Vor allem die Dinge, die noch gar nicht passiert sind. Hat schon Vorteile, wenn man Freunde bei GFdL hat, die einem erzählen was passieren wird. Ich meine damit die coolen von der GFdL, wie Stultissimus, Ebriosus, Nada etc., nicht die Langweiler wie Salusa, Sananda, Metatron.

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    2. Ist klar! Nur die coolen gehören zum Freundeskreis! Die wissen alles, sogar, was im hoch geheimen GRS-Forum so alles ab geht!

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  3. Das, Sir, ist zu Schreien komisch, Sir!

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  4. Hagen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen
    Hacken:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hacken
    Haken:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Haken

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