Freitag, 28. März 2014

Angst vor der Lichtkrise

Die Pleite der Lichtarbeiter GmbHdL zieht weitere Folgen nach sich. Die Mitgliedsphantisiestaaten der Esoterischen Union (EU) wurden durch die Insolvenz in eine gefährliche Krise gestürzt. 

Die vielen Selbstverwaltungen, Fürstentümer und Königreiche der EU haben in der Vergangenheit immense Summen in die Lichtarbeiter GmbHdL investiert. "Es sollte eine Investition in die Zukunft werden.", so Hans Sohn der Wurst und Herrscher über eine Kleingartenparzelle . "Uns wurde im Gegenzug eine glorreiche Zukunft im Licht versprochen und die Lösung sämtlicher Energieprobleme." Doch scheint das investierte Kapital verloren.

So wie der Selbstverwaltung Hans geht es vielen Weiteren. Einen ersten Staatsbankrott hat es am Mittwoch gegeben. Das Königreich Deutschland ist trotz aller Anstrengungen zahlungsunfähig. Ein erster Notkredit in Höhe von 40 Euro wurde in aller Eile zur Verfügung gestellt. "Wir stehen vor dem Nichts. Unsere materiellen Besitztümer gehören nun unseren Gläubigern. Allein die geistigen Besitztümer sind Uns geblieben. Leider haben Wir noch nie viel davon besessen.", teilte uns Peter der oberste Souverän des Königreiches mit.

Die einzige Hoffnung der EU-Staaten liegt in der Übernahme der Lichtarbeiter GmbHdL durch die Dunkle Mächte AGdF. Doch gestalten sich die Verhandlungen schwieriger als gedacht. "Was inzwischen aus den dunklen Lichtecken der GmbHdL zum Vorschein tritt, hat uns alle überrascht.", so Ka Bal, welcher die Verhandlungen für die DM AGdF führt. "Es gibt Unstimmigkeiten in den Büchern und illegale Lichtflüsse zu den Plejaden." Diese sogenannten Schwarzlichtkonten sind auch Gegenstand der Ermittlungen der galaktischen Steuerfahndung. So wurde schon in der Vergangenheit berichtet, dass sich ein kleiner Teil der Lichtarbeiter auf Kosten der Masse bereichert. Doch fehlten hierzu bisher die Beweise, da der betrogene Teil zu doof war es zu merken.

Mehrere Experten fürchten den Beginn einer Lichtkrise mit katastrophalen Folgen. Der ungelernte Energiebahnheiler Mushimag Sushi fasste es kurz so zusammen: "Wir werden wohl alle sterben. Irgendwann, dass ist sicher." Auch der KOPP Verlag hat intensiv recherchiert und sich mit den Folgen einer Lichtkrise beschäftigt. "Es wird zu Ausschreitungen kommen. Mord und Totschlag. Erdbeben sowieso und Atombomben, mindestens ein Dutzend. Nirgends wird man sicher sein. Die Erde wird aller Wahrscheinlichkeit nach explodieren. Wie sie das alles überleben, erfahren Sie exclusiv in unseren Büchern 'Gesund durch die Apokalypse mit dem Fensterbrettgemüsegarten' oder 'Jetzt Gold kaufen'", teilte der Verlag auf seiner Weltnetzseite mit.  

Doch gibt es auch andere Stimmen, welche vor einer Überdramatisierung warnen. "Wir müssen in uns gehen und unser weibliches Prinzip finden, durch die Füße ausatmen und in die Verbindungen zur Mutter Erde treten. Das wird zwar nicht helfen, aber was Sinnvolles ist mir nicht eingefallen.", versucht Medi Kalinka Becker zu beruhigen.

Turbulente Zeiten stehen uns bevor. Hoffen wir, dass es bald auch gute Nachrichten gibt.

Hintergründe: "Lichtarbeiter GmbHdL meldet Insolvenz an"
     

1 Kommentar:

  1. Ein Notkredit von 40 Euro! Und wer zahlt das wieder? Der naive Steuerzahler!!!

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